Bericht: Sabine Schiek, Fotos: Jochen Krekel
Wir starteten wie verabredet am Marktplatz in Refrath: 23 Personen waren anwesend und weitere fünf hatten sich für später angemeldet.
Die Gruppe beschloss sich zu teilen;
Die Spazierfreudigen wanderten direkt zum Treffpunkt an der Geschwister – Scholl- Straße,
die Fußmüden setzen sich zu mir ins Auto.
Wir folgten dem Alten Traßweg bis zum Saaler Mühlen Weiher.
Dieser wurde auf dem Gelände der ehemaligen Braunkohleabbaus der Grube Consolidation Alfred angelegt und wird vom Saaler Mühlenbach gespeist.
Das Naherholungsgebiet entstand in den siebziger Jahren, nachdem der letzte Pächter der Mühle und des Hofes diese verkaufte. Auf dem Gelände wurden zuerst Realschule und Gymnasium errichtet. Später kam die Eissporthalle und das „Mediterana“ hinzu.

Werner zeigte uns den Ort neben dem Eingang zur Eissporthalle, wo die alte Mühle gestanden hatte.
Die Hofstatt Saal wurde übrigens schon im neunten Jahrhundert gegründet, möglicherweise noch viel früher besiedelt. Es gab eine Motte, eine befestigte Trutzburg, deren Reste die jetzigen Inseln bilden.
Wir umrundeten den See im Uhrzeigersinn.

Zurück an der Geschwister- Scholl- Straße kehrten wir bei unserer Freundin in ihrem großen Garten ein, wo uns schon gedeckte Tische auf Terrasse und Wiese erwarteten. Der von Viola, Barbara und mir gespendete Kuchen schmeckte allen gut, und so konnten wir gestärkt Führung durch den Garten in zwei Gruppen genießen. Wir lernten von dem Streuobstwiesen-Experten Michael Müller alles über die Anlage des „Waldgartens“ und die verschiedenen noch kleinen Obstbäume. Und die Gastgeberin zeigte uns ihre selbst geschaffenen Kunstwerke. Wir alle hatten einen lehrreichen und sonnigen Nachmittag und dankten allen Beteiligten, ganz besonders der Gastgeberin.
Es wurde gewünscht den Besuch von Gärten unserer Mitglieder im kommenden Jahr fortzusetzen.